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Remis in Heyrothsberge

Mit Ablauf des 9. Spieltages der KOL-JL bleiben unsere Borussen weiterhin ungeschlagen, mussten jedoch 2 Punkte an die mutig auftretende Reserve des SV Union Heyrothsberge abgeben. Betrachtet man den gesamten Spielverlauf, war selbst dieser Punktgewinn am Ende ein Erfolg. Und so gab es auch nach diesem Unentschieden lobende Worte des Trainers aber auch der mitgereisten Fans an die Mannschaft.

Das Spiel begann von Anfang an sehr Körperbetont. Der Spielaufbau unserer Jungs wurde frühzeitig durch die agilen Stürmer des Gegners gestört. So nahm sich Borussia schnell der gegnerischen Spielweise an und schlug voreilig viele lange Bälle aus der Defensive heraus. Diese fanden jedoch überwiegend nur einen Abnehmer und das war die groß gewachsene Abwehrreihe der Unioner. Der junge Mittelfeldakteur N. Koch wurde diesmal von unserem Trainer in der zentralen Position aufgestellt. Seine Aufgabe war es, den Spielaufbau kreativ zu gestalten, was sonst die Aufgabe unseres Kapitäns M. Reinshagen ist. Dieser musste diesmal auf die defensivere Sechser-Position zurückgezogen werden. Mit zunehmenden Spielverlauf arbeitete sich N. Koch immer besser in seine neue Position ein. Nach einer halben Stunde gab es dann die beste Aktion für unsere Borussen. Nach Balleroberung durch F. Bräse spielte dieser den Ball entlang des linken Flügels auf L. Dake. Dieser setzte zum Sprint an und schob flach und scharf in die Mitte auf den völlig freistehenden T. Gronwald, welcher den Ball auch mühelos einschob. Leider entschied das Schiedsrichtergespann auf Abseits, womit der Treffer nicht zählte. Während dieser Phase zeichnete sich unser Torwart T. Preuss mehrmals aus, indem er einige schnelle Konter des Gegners vereitelte. In der 40. Spielminute war es jedoch ein perfekt gestoßender Freistoß von T. Raue, der unhaltbar ins linke, obere Eck einschlug. So mussten unsere Männer mit einem 0:1 Rückstand in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit übernahmen unsere Jungs, getrieben von der Traineransprache der Pause, zunehmend das Spiel. T. Gronwald stand in der 52. Minute goldrichtig und erhielt aus einem Gemenge im Strafraum heraus den Ball vor die Füße und schoss kurzentschlossen zum 1:1 ein. Angetrieben durch dieses Tor wurden unsere Männer immer mutiger und stürmten weiter auf das Tor des Gegners. Jedoch vergaßen Sie dabei leider die Defensive. In der 72. Spielminute war es ein langer Befreiungsschlag der Heyrothsberger Abwehr, der über unsere eigene Abwehr hinweg flog. Der gegnerische Stürmer lief mit dem Ball ganz alleine auf unseren Torhüter zu. T. Preuss stellte geschickt den Weg zu, und so konnte der hinterher eilende Abwehrspieler F. Bräse den Stürmer noch einholen und den Ball klären. Jedoch war der Schwung nach diesem Sprint zu groß und der gegnerische Stürmer wurde ebenfalls erwischt. Es gab Elfmeter und die 2:1 Führung für die Gastgeber. Verunsichert durch diese Aktion leistete sich P. Schache bereits 5 Minuten später den nächste fatalen Fehler und spielte den Ball im Vorwärtsmarsch in die Beine des Gegners. Dieser konterte blitzschnell zum 3:1. In der darauffolgenden Phase war der Frust über die unnötig gefangenen Tore bei unseren Spielern förmlich zu spüren. Bereits eine Minute später packte sich L. Dake am Herz und wuchtete das Leder mit einem mehr als ansehnlichen Fernschuss aus 20 Metern unter die Latte zum 3:2 Anschlusstreffer. Unser Top-Stürmer T. Gronwald ließ es sich daraufhin nicht nehmen, seinem jungen Mitspieler zu zeigen warum er an der Torjägerliste auf Platz 1 steht und machte es L. Dake nach. Er schoss ebenfalls aus fast gleicher Position mit ähnlicher Wucht zm 3:3 Ausgleichstreffer ein. Dies war dann auch sogleich der Endstand. Gerade den jungen Spielern sei ein großes Lob auszusprechen, dass Sie sich zu keinem Zeitpunkt verloren sahen und immer wieder eigene Akzente setzten. Dies wurde am Ende (sicher auch mit etwas Glück) mit einem Punktgewinn belohnt.

Aufstellung: T. Preuß, F. Bräse, P. Schache, M. Reinshagen ©, D. Wende (60 min, J. Zander), E. Telke, L. Dake, N. Koch, T. Rähse, D. Tschimmel (46.min, Y. Brien), Th. Gronwald,

Autor: FB